***Laurin-Turnier: 8.-9. Oktober 2011***


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Das Laurin Turnier findet am 08. und 09. Oktober 2011 auf der Mayenburg (Völlan, Südtirol) (Hier Google-Karte) statt. Organisiert und durchgeführt wird es von den Mitgliedern der Gesellschaft des Elefanten.


Das Laurin-Turnier ist ein historisches Ritterturnier zu Fuß für Schwer- bzw. Leichtbewaffnete. Es gliedert sich in zwei Kategorien: in der einen kämpfen 10 Ritter und in der anderen 10 Edelknappen um den Turniersieg. Die Zuweisung der einzelnen Duelle in der jeweiligen Kategorie erfolgt mittels Auslosung. Ziel während der Zweikämpfe in der Vorrunde, in der Relegation und in den Finalrunden ist es, durch gezielte Treffer am Gegner einen Kampf für sich zu entscheiden, dadurch viele Punkte zu sammeln, die dann den Aufstieg in die nächste Runde ermöglichen.

 

Zur Idee für dieses Turnier

Im Turnier sollen die Fähigkeiten eines Einzelkämpfers zum Tragen kommen. Als beispielgebende Leitidee für die Austragung des Turniers dient dabei die Situation des Kämpfers in einer offenen Feldschlacht. Für einen gepanzerten Krieger ist in der Schlacht nicht nur ein Treffer kampfentscheidend, sondern eine Vielzahl von Treffen führt zur Kampfunfähigkeit. Übertragen auf die Zweikämpfe des Laurin-Turniers bedeutet das, dass jener Kämpfer als Gewinner feststeht, der als erster fünf Treffer an seinem Gegner erzielt. Die Treffer werden unparteiisch von einem Hauptschiedsrichter und drei Schiedsrichterassistenten vergeben.

 

Besonderheit des Laurin-Turniers

Jeder Turnierteilnehmer muss vor Beginn des Turniers einmalig sowohl für die Vorrunde, für die Relegation und die Finalrunden schriftlich die jeweilige Waffe (offensive und defensive) mitteilen, mit welcher er die Duelle bestreiten will. Diese Entscheidung ist geheim und nur der Turnierleitung bekannt. Vor dem Zweikampf wird diese Waffenwahl überprüft und erst zu diesem Zeitpunkt erfährt der Gegner, gegen welche Waffen er antreten muss.

Die einzelnen Duelle dauern maximal 8 Minuten.

 

Historische Zeit und Darstellung

Ausrüstung und Waffen müssen in das Zeitfenster von 1370 bis 1400 passen.

 

 

Auszug aus den Turnierregeln

 

Die Waffen (offensive und defensive):

Alle Waffen (offensive und defensive) dürfen keine gefährliche Ecken und Kanten, sowie Scharten oder hervorstehende spitze Teile aufweisen. Sie dürfen nur aus Eisen bzw. Holz bestehen.
Keine Offensiv-Waffe darf 2 kg Gesamtgewicht überschreiten.

 

Das Schwert:

Das Schwert muss eine abgerundete Spitze (halbrund) mit einem Mindestdurchmesser von 1 cm haben. Die Klingenkanten des Schwertes müssen mindestens 2 mm abgerundet sein. Die maximale Länge des Schwertes (Knauf bis Spitze) darf 120 cm betragen, das Maximalgewicht 2 Kilogramm.

 

Die Stangenwaffen:

Es sind alle Stangenwaffen erlaubt, solange sie die Gesamtlänge von 2 Metern und 2 Kilogramm nicht überschreiten. Die Lanzenspitze muss mit einer angeschweißten Kugel (Durchmesser 1,5 cm) versehen sein; alle Kanten müssen auf mindestens 2 mm abgerundet sein.

 

Das Schild:

Das Schild darf die maximale Länge und Breite von 80cm und 60cm nicht überschreiten; es muss aus Holz sein und mit Leinen bzw. Leder überzogen sein.
Buckelschilde sind erlaubt, solang der Durchmesser 30 cm nicht überschreitet.
Pavesen: (großes Schild) nur für Edelknappen
Pavesen dürfen die maximale Länge und Breite von 120cm und 80cm nicht überschreiten; sie müssen aus Holz sein und mit Leinen bzw. Leder überzogen sein.

 

 

Der Ritter

Der Ritter sollte in seinem Auftreten die Zeit von 1370 bis 1400 darstellen
Kampfart: Trefferfläche gesamter Körper. Alle Hiebe und Stiche sind erlaubt auch im Kopfbereich. Zu vermeiden sind Tiefschläge im Genitalbereich.

 

Minimalausrüstung:

Helm mit Visier (Hundsgugel): während der Gesamtdauer des Duells muss mit geschlossenem Visier gekämpft werden. Das Visier muss den Gesamtbereich des Gesichts abdecken und der Kämpfer kann nur durch die Sehschlitze (Maximalhöhe 1cm) durchsehen.


Hals: Der Helm muss mit einer Brünne aus Kettengeflecht versehen sein, oder aus einem Eisenkragen um den Gesamtbereich des Halses und Nackens zu schützen.


Hände: Ausschließlich ein Eisenhandschuh muss die Hand schützen, vor allem den Handrücken und das Handgelenk. Alle Finger müssen von gut befestigten Eisenschuppen geschützt sein.
Unterarme müssen komplett mit Eisenröhren oder Eisenschienen geschützt sein. Der Ellenbogen muss von einer Eisenkachel geschützt sein.


Beine: Unter und Oberbeine müssen von Eisenröhren oder Eisenschienen geschützt sein. Das Knie muss von einer Eisenkachel geschützt sein.


Oberkörper: Oberkörper und Oberarme muss von einem Kettenhemd geschützt sein. (Dies deshalb, um eine gerechte Gewichtsverteilung zwischen den Rittern zu gewährleisten.)


Nicht erlaubt sind: geschlossene Helmformen vor 1350 und nach 1400

 

 

Der Edelknappe

(Der Knappe sollte in seinem Auftreten die von 1370 bis 1400 darstellen.
Kampfart: Trefferfläche gesamter Körper mit Ausnahme Stiche und Hiebe im Gesichtsbereich. Hiebe auf Helm von oben sind erlaubt. Zu vermeiden sind Tiefschläge im Genitalbereich.

 

Minimalausrüstung:

Helm: der Kopf muss von einer Beckenhaube, Hirnhaube, Eisenhut oder frühen Form von Barbuta geschützt sein.


Hals: der Hals und Nacken muss entweder mit einem Kettengeflecht-Kragen oder gepolsterten Leinen/Lederkragen geschützt sein.


Hände: Ausschließlich ein Eisenhandschuh muss die Hand schützen, vor allem den Handrücken und das Handgelenk. Alle Finger müssen von gut befestigten Eisenschuppen geschützt sein.


Oberkörper:
Der Oberkörper muss mindestens von einem dickgepolsterten langärmligen und bis zur Mitte des Oberschenkels (Gesäß und Genitalbereich) reichenden Wams komplett bedeckt sein.


Beine: Unterbeine müssen von Eisenröhren bzw. Eisenschienen geschützt sein:
Es sind keine Helmformen nach 1390 erlaubt